Neue Raumaufteilung leicht gemacht

Es gibt ja echte Fans von Umräumarbeiten innerhalb der eigenen Wohnung. Sie tauschen nicht nur die Möbel durch, sondern ändern gleich den ganzen Zweck des Raums, rücken Sofa und Fernsehecke in ein komplett anderes Zimmer oder verlegen gleich neue Teppiche und streichen die Wände um. Der Vorteil: Ein neues Raumkonzept kann einem glatt den Umzug ersparen.

Ein ganz neues Raumgefühl

Schon wenn man im Eingangsbereich seiner Wohnung den Schuhschrank an einen anderen Platz stellt oder die Garderobe woanders an die Wand hängt, denkt man es sei eine andere Wohnung wenn man zur Tür hinein kommt. Wer sich also in seiner Wohnung nicht mehr wohlfühlt, hat sich vielleicht einfach sattgesehen an der ewig gleichen Raumaufteilung oder fühlt sich beim immer gleichen Gang vom Tisch zum Sofa und vom Sofa zum Bett und vom Bett zum Schreibtisch gelangweilt. Vielleicht entspricht der Raum auch gar nicht der Aufteilung nach den neuesten Wohnerkenntnissen über eine gesunde Raumaufteilung? Schließlich kann man auch nach Feng-Shui einrichten, seine Wohnflächen auf Wasseradern prüfen lassen oder gewaltigem Elektrosmog durch die Amateurfunkanlage seiner Nachbarn ausgesetzt sein und das ausgerechnet an seinem Lieblings-Couchplatz. Möbelrücken muss aber gar nicht esoterisch angehaucht sein, manchmal bringt auch schon die reine Abwechslung durch Veränderung das Wohlfühlwohngefühl zurück.

Zeit zum Entrümpeln

Am besten zeichnet man den Grundriss seiner Wohnung oder der Zimmer, die man umräumen möchte, vorher auf ein Millimeterpapier. Anschließend schneidet man die wichtigsten Möbel und Objekte ebenfalls maßstabsgetreu aus und kann sie dann leicht zur Probe in der Papierwohnung verschieben. So bekommt man schon einen Eindruck, wie es aussehen könnte, bevor man schweißtreibende Rück-Arbeit verrichten muss. Bei Durchgängen sollte man allerdings aufpassen. Was auf dem Papier ausreichend aussieht, kann in der Realität schon eng werden. Am besten nachmessen. Ein Durchgang sollte etwa 60 cm Mindestmaß haben, dann muss man sich nicht quetschen. Alles was man an Möbeln oder Objekten nicht unterbringen kann, sondern einen während des papiernen Möbelrückens stört und ärgert, sollte man vielleicht aussortieren. Es bestünde die Möglichkeit, dass es einfach zu eng in der Wohnung geworden ist!

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